120 Jahre Fahrzeuge von Peugeot

11. Mai 2009 | Von wolfabo | Kategorie: MOBILITÄTEN, PEUGEOT-News

Die automobile Peugeot-Historie startete mit Dampf

Armand Peugeot

Armand Peugeot

Vor 120 Jahren baute Armand Peugeot (1849-1915) das erste Auto der Löwenmarke und bereitete damit den Weg des Unternehmens zum Automobilhersteller.

Der Gründer von Automobiles Peugeot war zuvor bereits mit der Produktion von Fahrrädern erfolgreich. Bei dem ersten Peugeot von 1889 handelte es sich um ein dreirädriges Fahrzeug, das von einem Dampfmotor angetrieben wurde.

Dieses Aggregat wurde von Léon Serpollet gebaut, der einen kompakten Röhrenkessel mit Sofortverdampfer entwickelt hatte. Der Überlieferung nach geht auch der erste Führerschein für Paris auf den ersten Peugeot zurück – Serpollet benötigte diese Lizenz, um das Fahrzeug in der französischen Hauptstadt zu bewegen.

Schon im März 1890 baute Peugeot das erste Auto mit Benzinmotor: Im Heck dieses Dreirads arbeitete ein von Daimler entwickelter Zweizylindermotor, den Peugeot nach einer Lizenzvereinbarung mit Daimler nutzen durfte. Der erste mit einem eigenen, selbst konstruierten Verbrennungsmotor ausgestattete Peugeot war der Typ 14 (1897).

Mit einem speziellen Kapitel der Peugeot-Geschichte beschäftigt sich aktuell eine Sonderausstellung im Peugeot-Museum in Sochaux.

Unter dem Motto “L’Exposition Interdite” (”Die verbotene Ausstellung”) werden zahlreiche Prototypen aus der Peugeot-Historie präsentiert. Dazu gehört unter anderem eine 1981 für den Rallyesport konzipierte Version des Peugeot 305 mit V-Sechszylindermotor.

Außerdem sind zahlreiche Zeichnungen, Fotos und Peugeot-Modelle aus den Jahren von 1933 bis 1996 zu sehen. Bis zum 28. Juli können die Exponate täglich von 10 bis 18 Uhr im Peugeot-Museum bestaunt werden. Der Eintritt für Erwachsene kostet 7 Euro, 10- bis 18-jährige zahlen 3,50 Euro.

Quelle & Fotos: Peugeot

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