KARMA VON FISKER

11. Januar 2011 | Von | Kategorie: HOTSPOTS

So schön kann Elektromobilität sein

collage_karma01collage_karma02Die viertürige Karma-Limousine, die der Gründer des amerikanischen Automobilherstellers, Henrik Fisker, entworfen hat, kombiniert den Stil eines Luxusfahrzeugs mit der für diesen Markt höchst möglichen Effizienz. Auf diese Weise steuert das Auto kompromisslos in die Zukunft. Der Feder von Fisker entstammen bereits einige der begehrtesten Autoikonen weltweit, wie die Aston Martin V8 Vantage und DB9, der BMW Z8 und der Artega GT.

Mit seinem exotischen Aussehen, den Leistungen eines Sportwagens, einem durchschnittlichen Verbrauch von nur 2,4l/100km und lediglich 83g CO2-Emissionen stellt der 408 PS starke Karma die einzige verantwortungsvolle Alternative zu traditionellen Luxusautos dar.
Das Serienfahrzeug erfüllt die Zielvorgaben von Fisker, alle stilistischen und Designqualitäten des Prototyps zu bewahren und somit kompromisslos seinen Weg vom Konzept zum Straßenverkehr zu gehen.
„Die Concept Cars bleiben einfach zu oft Konzeptautos’’, erklärt Henrik Fisker. „Wir als Autonarren wollten unbedingt die Faszination des Prototyps in das Serienfahrzeug übertragen und dies ist unserem Team auch vollständig gelungen.’’
Das athletische Äußere des Karma macht Eindruck: 4,99 m Länge, 1,98 m Breite und nur 1.33m Höhe – die gleichen Maße des Concept Car.

Die lang gezogene Motorhaube, die aggressive Linienführung und das kurze Heck verleihen dem Karma eine zeitlose Silhouette. Der große Radstand (3,16 m), kurze Überstände (913/923 mm) und große Spurweiten sind eindeutige Signale für die Leistungsstärke des Wagens.

Auch die 22-Zoll-Monoblock-Alu-Felgen als Serienausstattung, die der Karma vom Prototyp übernommen hat, die großen Radkästen und das Solardach weisen klar die innovativen Absichten des Karma aus.
Einzige sichtbare Veränderung des Serientyps im Vergleich zum Prototyp sind die verstärkten B-Säulen und Komponenten der Fahrzeugtüren, die erforderlich waren, um die notwendige Steife bei einem Aufprall zu garantieren.

Einzigartig in diesem Segment sind die verglasten Seitenflächen, die Kontinuität und somit nicht nur einen durchgängigen visuellen Eindruck erzeugen, sondern auch für eine Reduzierung der aerodynamisch bedingten Geräuschentwicklung sorgen.

Das Command Center des Karma ist ein völlig neuer 10,2-Zoll-Touchscreen mit taktilem Feedback, der die Bedienung aller Funktionen im Fahrzeug, wie etwa die Zweizonen-Klimaanlage, das Audiosystem, Telefon, Navigationsgerät und Hybridsystem, auf elegante und praktisch Weise konzentriert.
Der Serientyp bewahrt die Ausstattung mit vier Sitzen und die Unterbringung der Batterie in der Mittelkonsole.
Die Mittelkonsole umfasst die Getriebesteuerung per intuitivem Einlegen der Gänge mittels Tasten anstelle des traditionellen Hebelschaltens, die Fensterheber, die Sitzheizung und die Getränkehalter.
Unter der Haube verbirgt der Karma den exklusiven Q-Drive Plug-In Elektrohybrid-Antrieb, der herausragende Leistungen bei geringen Verbrauchs- und Emissionswerten garantiert.

Mit 408 PS und einem beeindruckenden Drehmoment von 1.300 Nm, das bereits ab Null Umdrehungen zur Verfügung steht, katapultiert sich der Karma im Handumdrehen auf Autobahngeschwindigkeit und verbucht dabei Verbrauchs- und Schadstoffwerte, die für Fahrzeuge dieser Leistungsstärke schier unvorstellbar sind.
Der Karma-Fahrer wird sich nie um die Autonomie seines Fahrzeugs sorgen müssen, wie das für Elektroautos typisch ist. Der Benzinantrieb garantiert eine Gesamtreichweite von 480 km.
Mit der gespeicherten Energie aus seinen 20kwh-Lithium-Ionen-Batterien ermöglicht der Karma 80 km völlig schadstofffreies Fahren. Die Batterien sind innerhalb von sechs Stunden an einer normalen Steckdose aufladbar.
Wenn die Batterie leer ist oder der Fahrer den Sport-Fahrmodus wählt, setzt der 4-Zylinder-Ecotec-Turbomotor des Karma automatisch den 175 KW-Stromgenerator in Gang, der wiederum direkt die beiden 204-PS-Elektromotoren am hinteren Differential versorgt.
Das Eingang-Getriebe garantiert eine kontinuierliche Beschleunigung und eine automatische Geschwindigkeitsbegrenzung auf 200km/h.

Die Produktion

karma_produktion01Der Hauptsitz von Fisker liegt in Kalifornien, aber die Produktion ist europäisch, denn die Montage des Karma erfolgt im Werk Valmet in Finnland.
Den Ausschlag für den Produktionsstandort in Finnland, indem 15.000 Fahrzeuge jährlich vom Band rollen sollen, gab das durch 41 Jahre Erfahrung garantierte hohe Qualitätsniveau des Werks.
Von 1969 bis heute sind in Valmet mehr als eine Million Fahrzeuge hergestellt worden, derzeit lässt Porsche dort die Modelle Boxster und Cayman bauen.
Der Karma ist der erste Plug-in-Hybrid, der in Produktion geht und ein Beispiel dafür, dass Umweltbewusstsein nicht notwendigerweise auf Kosten von Leidenschaft, Stil und Leistung geht.

Der Preis

Über 3000 Bestellungen sind jetzt schon weltweit für den Karma getätigt worden. Wer einen Karma haben möchte, muss 3 800 Euro Reservierungsgebühren bezahlen, die dann auf den Kaufpreis angerechnet werden.

In Deutschland ist es die Emil-Frey-Gruppe, die Import und Service übernimmt. Interesenten können folgende Standorte wählen: Stuttgart, München, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Dresden, Hannover, Hamburg und Berlin.

Der Kaufpreis soll ca. 90 000 Euro betragen. Rund 10 000 Karma sollen 2011 bereits vom Band rollen. Schon 2012 sollen es dann schon 15 000 Exemplare sein.

Fisker Automotive

henrik-fiskerfisker-headquarterFisker Automotive ist ein amerikanisches Automobilunter-nehmen, das seine Mission darin sieht, das Konzept des Luxusfahrzeugs unter ökologischen Gesichtspunkten neu zu definieren.
Der Hauptsitz des Unternehmens liegt in Irvine, Kalifornien. Das Unternehmen wurde 2007 von dem berühmten Designer Henrik Fisker und dem „großen alten Herrn“ der Automobilindustrie, Bernhard Koehler, gegründet. Ziel war es, der Nachfrage nach ökologischen Fahrzeugen gerecht zu werden, ohne auf Leidenschaft, Stil und Leistung zu verzichten.
Fisker war schon bei Aston Martin für das Design verantwortlich und Mitglied des Verwaltungsrates sowie Präsident und CEO von DesignworksUSA, dem Sitz der Designabteilung von BMW. Koehler leitete das Ford Global Advanced Design Studio in London und hat Concept Cars für Aston Martin, MINI und BMW entworfen.

Quelle: Fisker Automotive

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