P.U.M.A.

13. April 2009 | Von admin | Kategorie: AUTOMOBILE + FAHRZEUGE, ELEKTROFAHRZEUGE

GM und Segway entwickeln Mini-Stadtauto P.U.M.A.

P.U.M.A. steht für Personal Urban Mobility and Accessibility Project

Neue Fahrzeugkonzepte brauchen die Großstädte dieser Welt dringend. Diesbezüglich bieten Genaral Motors (GM) und Segway einen interessanten Ansatz.
General Motors Corp. und Segway zeigen einen neuen Fahrzeugtyp, der die Fortbewe-gungsart künftig in den Großstädten ändern könnte.

Genannt wird das Projekt P.U.M.A. Personal Urban Mobility and Accessibility Project (Persönliche städtische Beweglichkeit und Zugänglichkeit), welches von dem zurzeit von der Pleite bedrohten Autoriesen GM (General Motors) und Segway, dem elektrischen Stehrollerhererhersteller entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um ein elektrisch ange- triebenes Fahrzeug mit zwei Sitzen, welches auf nur zwei Rädern rollt.

Es könnte den Menschen erlauben, sich in Städten und um Städte herum schnell, sicher, leise und sauber zu bewegen – dazu noch mit niedrigen Gesamtkosten. Das Fahrzeug ermöglicht auch Designkreativität, Spaß und soziale Vernetzung.
GM und Segway kündigten ihre Zusammenarbeit an, als sie das Projekt P.U.M.A. als Prototyp jetzt erstmals in New York City vorstellten.

“Das Projekt P.U.M.A. stellt eine einzigartige Lösung für Städte dar, um sich dort zu bewegen und zu interagieren, wo heute mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung lebt”, sagte Larry Burns, GM Vizepräsident, zuständig für Forschung, Entwicklung und strategische Planung.
“Stellen Sie sich kleine, bewegliche Elektrofahrzeuge vor, die wissen, wo Staus sind und diese vermeiden. Wenn diese Fahrzeuge entsprechend vernetzt werden und mitein- ander kommunizieren, können Sie die Fähigkeit von Menschen sehr verbessern, sich durch Städte zu bewegen.”
Trends zeigen, dass die Urbanisierung wächst, was mit immer mehr Staus und fehlendem Parkraum einhergeht. Großstädte rund um die Welt suchen nach Lösungen, Staus abzu- bauen und die Verschmutzung zu lindern.
Das Projekt P.U.M.A. spricht jene Sorgen an. Es kombiniert mehrere Techniken, die von GM und Segway gezeigt werden: Das Fahrzeug besitzt reinen Elektroantrieb, dynamische Stabilisierung (zwei Räder, die sich ausbalancieren), vollelektronische Beschleunigung, Lenkung und Bremsen, eine Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation, die beispielsweise Zusammenstöße verhindern soll, sowie autonomes Fahren und Parken. Gesteuert wird laut Segway mit einer Fahrzeugkonsole.

Diese Techniken sind im Projekt P.U.M.A. integriert, um die Bewegungsfreiheit bei gleichzeitiger Energieeffizienz, Nullemissionen, verbesserter Sicherheit, nahtloser Konnektivität und reduzierten Staus in Großstädten zu steigern.
“Wir sind sehr motiviert, zusammenzuarbeiten, um einen dramatisch anderen Ansatz zu städtischer Beweglichkeit zu entwickeln”, sagte Jim Norrod, Vorstandsvorsitzender der Segway Inc. “Es gibt eine emotionale Bindung, die man bekommt, wenn man Segway Produkte verwendet.
P.U.M.A. – Fahrzeuge erlauben auch Designern, neue Modetrends für Fahrzeuge zu schaffen und sich auf die Leidenschaft und Emotion zu konzentrieren, die durch diese Fahrzeuge ausgedrückt werden, während sie Lösungen schaffen, die den zukünftigen Bedarf von städtischen Kunden bedienen.
Der entwickelte Prototyp P.U.M.A. hat einen Lithium-Ionen-Akku, digitales, intelligentes Energiemanagement, sich ausbalancierende Zweirad-Technik, zweifache elektrische Radnabenmotoren und eine dockbare Benutzerschnittstelle an Bord. Das Gefährt wiegt 140 kg.
Das Ergebnis ist ein fortschrittliches und funktionelles Konzept, das den Stand der Technik demonstriert, die heute existiert.
Gebaut für zwei oder mehr Passagiere, kann es mit Geschwindigkeiten bis zu 56 km/h fahren und erreicht beachtliche Reichweiten von ca. 60 Kilometern vor dem Nachladen. Die Ladezeit beträgt 8 bis 10 Stunden.

Seit der Vorstellung des Segway-Rollers hat Segway sich als einer der führenden Her- steller von kleinen Elektrofahrzeugen etabliert.
Segway hat bisher mehr als 60.000 Lithium-Ionen-Akkus ausgeliefert.
Wann P.U.M.A. in Produktion geht und was das Fahrzeug kostet, konnte noch nicht in Erfahrung gebracht werden. Nur soviel: Der P.U.M.A. werde nur ein Viertel bis ein Drittel dessen kosten, was bei heutigen Autos an Betrieb und Haltung anfalle.

Fotos: GM

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