SsangYong mit doppelter Premiere

6. März 2018 | Von | Kategorie: AUTOMOBILE + FAHRZEUGE

Neuer Pick-up Musso und Studie e-SIV

SsangYong Musso

SsangYong MussoPick-up

Mit dem Musso setzt SsangYong seine Neuheiten-Offensive fort: Nachdem mit dem Tivoli und dessen Langversion XLV sowie zuletzt dem Flaggschiff Rexton das SUV-Portfolio vervollständigt wurde, widmet sich der Allrad-Spezialist nun dem nächsten Modell.
„Wir erobern das schnell wachsende und hart umkämpfte Pick-up-Segment mit dem neuen Musso, einem robusten und vielseitigen Fahrzeug mit traditionellen SsangYong Werten wie umfangreicher Ausstattung und ausgezeichneter Preis-Leistung. Gegenüber dem bisherigen Modell bedeutet der Musso einen großen Fortschritt, auf dem Heimatmarkt ist er bereits erfolgreich gestartet“, erklärte Johng-Sik Choi, Geschäftsführer der SsangYong Motor Company.

Der Musso, dessen Name sich vom koreanischen Wort für Nashorn ableitet, löst den bewährten Actyon Sports ab. Die Neuauflage basiert auf der gleichen Fahrzeugarchitektur wie die vierte Modellgeneration des Rexton und bietet Vorteile bei Fahrverhalten und Sicherheit. Dank Leiterrahmen aus ultra-hochfestem Stahl und dem zuschaltbaren Allradantrieb macht der Musso sowohl auf der Straße als auch im Gelände eine ausgezeichnete Figur.

SsangYong MussoPick-up

Unter der Motorhaube arbeitet der bewährte 2,2-Liter-Turbodiesel: Der Vierzylinder entwickelt 133 kW/181 PS und ein maximales Drehmoment von 420 Nm. Seine Kraft leitet wahlweise ein 6-Gang-Schaltgetriebe oder eine von Aisin entwickelte 6-Stufen-Automatik an zwei oder alle vier Räder. Für Sicherheit sorgen Assistenzsysteme wie ein Spurwechsel- und ein Totwinkel-Assistent sowie ein Querverkehrswarner. Sie erkennen und warnen vor möglichen Gefahren und tragen so dazu bei, Kollisionen zu vermeiden.

Gegenüber anderen Fahrzeugen seiner Klasse überzeugt der neue Musso mit umfangreicher Ausstattung und hohem Komfort. Die Insassen genießen selbst im Fond ausgezeichnete Schulter- und Beinfreiheit, vorn warten auf Wunsch Nappaleder-Komfortsitze. Das moderne Infotainmentsystem bindet über Apple CarPlay und Android Auto das Smartphone ins Fahrzeug ein, sodass die persönlichen Apps auf dem bis zu 9,2 Zoll großen Bildschirm in der Armaturentafel dargestellt werden. Inbegriffen sind außerdem Internetzugang und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung.

Zum ansprechenden Komfort- und Sicherheitsniveau kommt eine hohe Nutzlast: Die Pritsche bietet bis zu 1.011 Liter Ladekapazität. Damit eignet sich der Musso gleichermaßen als sportlich-robustes Familienauto und als Nutzfahrzeug.

SsangYong e-SIV

SsangYong e-SIV

Einen Blick in die Zukunft wagt der koreanische Automobilhersteller derweil mit dem SsangYong e-SIV: Das kompakte Konzeptfahrzeug zeigt mit Elektroantrieb, Konnektivität und autonomem Fahren Lösungen für künftige Mobilitätsfragen.

Die Studie ist bereits das fünfte Elektrofahrzeug, das SsangYong präsentiert. Nach dem KEV1 (2010), dem KEV2 (2011) und dem e-XIV (2012) wurde mit dem Tivoli EV-R zuletzt auf dem Genfer Automobilsalon 2015 ein elektrifiziertes Konzept vorgestellt. Das neue Electronic Smart Interface Vehicle (e-SIV) ergänzt nun dieses Quartett und zeigt, wie ein Elektro-SUV der Zukunft von SsangYong aussehen könnte.

Das neue Designkonzept verleiht dem Prototypen ein sportlich-elegantes Aussehen mit kraftvollen Charakterlinien und coupé-artigem Profil. Als Fahrzeug für vielbeschäftigte Personen überzeugt der e-SIV im Innenraum mit viel Platz bei knapp 2,68 Metern Radstand und einer intelligenten, nutzerfreundlichen Bedienschnittstelle, die das Fahrzeug in ein rollendes Büro verwandelt. Eine lernfähige Spracherkennung, Internetzugang, E-Commerce und ein modernes Navigationssystem dürfen da nicht fehlen.

SsangYong e-SIV

Die Insassen sind mit ihrem Fahrzeug bestens vernetzt und können verschiedene Funktionen per Smartphone steuern. Eine spezielle App informiert beispielsweise über den Zustand des Hochvoltakkus und überwacht auch den Fortschritt an der Ladesäule. Mit voller Batterie legt der SsangYong e-SIV bis zu 450 Kilometer (NEFZ) rein elektrisch und somit lokal emissionsfrei zurück.

Das 4,46 Meter lange und 1,87 Meter breite Konzeptfahrzeug verfügt über einen Radar- und Kamerasensor, der Fahrbahnmarkierungen und den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen erkennt. Das Ergebnis ist ein teilautonomes Fahrerlebnis, das mithilfe eines zusätzlichen Sensors in Zukunft um automatische Spurwechsel und aktive Fahrfunktionen erweitert werden kann.

Quelle & Fotos: SsangYong

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