Höhere Werkstattauslastung bei Mazda

30. November 2009 | Von | Kategorie: MAZDA-News, MOBILITÄTEN

Geprüfte Mazda Automobil-Serviceberater

Um das bei der Ausbildung seiner Serviceberater Erlernte nachhaltig zu vertiefen, werden seit diesem Jahr bei Mazda regelmäßig Vertiefungsworkshops zu Fach- und Persönlichkeitsthemen der Ausbildung durchgeführt, welche von den Gruppen mit Begeisterung aufgenommen werden.

Die Anforderungen an einen AutomobilServiceberater werden immer anspruchsvoller und komplexer – er ist Kundenberater, „Problemlöser“ und Verkäufer in einer Person. Seine Fach- und Kommunikationskompetenz entscheiden maßgeblich darüber, welches Bild der Kunde von „seinem“ Autohaus bekommt.
Um eine Qualifizierung zu etablieren, die dem anspruchsvollen Anforderungsprofil an einen Automobil-Serviceberater gerecht wird, haben sich Hersteller und Importeure von Kraftfahrzeugen, maßgebliche Zulieferer sowie der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) zu einer Gütegemeinschaft zusammengeschlossen und Standards für die Auswahl, Qualifizierung und Prüfung von „Geprüften Automobil-Serviceberatern“ definiert.
Ziel der Ausbildung ist es, das Berufsbild zu stärken und zu professionalisieren, die Kundenbegeisterung und Kundenbindung durch kompetentere Ansprechpartner zu verbessern und das Werkstattgeschäft sowie die Umsätze im After Sales Bereich zu steigern.
Die Ausbildung bei Mazda dauert neun Monate. Davon verbringen die Teilnehmer 22 Tage im Seminar. Während der fünf Seminarphasen werden die im Präsenztraining erlernten Inhalte in der Praxis erprobt und vertieft. Die Ausbildung schließt mit einer zweitägigen Prüfung und dem branchenintern anerkannten Zertifikat als „Geprüfter Mazda Automobil-Serviceberater” (GASB) der Gütegemeinschaft des ZDK ab. Die Seminarkosten für die komplette Ausbildung belaufen sich derzeit auf 2.000 Euro.

Die Ausbildung rechnet sich laut der dazu durchgeführten Studie der Fachhochschule Bergisch Gladbach für die Mazda-Händlerbetriebe nach etwa 15 Monaten. Der Fokus liegt dabei auf dem Ausbau der Kundenorientierung unter gleichzeitiger Berücksichti-gung einer optimalen Arbeitsorganisation. Die Ausbildung sensibilisiert die Serviceberater auch für den Verkaufsaspekt ihres Berufes und fördert die positiven Grundeigenschaften einer erfolgreichen Verkäuferpersönlichkeit. Diese Aussage ist nachprüfbar. Die Teilnehmer generieren im Vergleich signifikant mehr Teile- und Zubehör-Umsätze pro Werkstattdurchgang als Serviceberater ohne diese Qualifikation, gleiches gilt für Arbeitswerte.
Neben brancheninternen Studien zeigen auch immer wieder die Aussagen der Mazda Händler, dass die durch die Ausbildung erzielten Lernerfolge und damit der Nutzen der Ausbildung von Dauer sind.

„Im Hinblick auf das Autohaus hat sich vor allem die Organisation im Servicebereich verbessert, genauer gesagt die Annahme, Werkstattplanung und die Abläufe allgemein. Am meisten gebracht haben die eigentlich unangenehmen Schulungsinhalte wie zum Beispiel Rollenspiele zu Reklamationsgesprächen,“ so der Geschäftsführer eines Mazda-Autohauses.

Quelle & Foto: Mazda Deutschland

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